black nemesis
  Startseite
  Über...
  Claudy 666
  Hölle
  Japanisch
  Vom Schreiben
  Vom Schreiben
  Vom Schreiben
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 

http://myblog.de/ajaka

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Zufall ist ein Wort ohne Sinn...

Einige Menschen wären nach einem schmerzvollen Abschied sicher wohl gestimmt, wenn sie die Botschaft erreicht, denjenigen wieder zu treffen. Der Gedanke meinen inzwischen Ex-Freund wieder zu sehen ist schon zermürbend. Nun habe ich es endlich hinter mich gebracht, darüber hinaus aber ganz und gar das von mir organisierte und längst anberaumte Klassentreffen vergessen.

Früher in der Grundschule bin ich mit ihm zusammen in einer Klasse gewesen. Da hatten wir uns nie füreinander interessiert. Wahrscheinlich uns nicht einmal wahrgenommen. Schon lustig, dass man sich Jahre später wieder sieht und zusammen kommt; glaubt sich gegenseitig zu lieben - oder vielleicht war dem ja auch so. Nur in einen verschlossenen Geist lässt sich schlecht hineinschauen... ganz besonders wenn er mit Absicht verschlossen und der Schlüssel in ein Meer aus Tränen der Vergangenheit geschmissen wird .. gut beschützt von alten Geheimnissen.

Nun werde ich ihn also wieder sehen ... müssen. Außer er wäre so herzensgut und würde nicht erscheinen. Das kann ich mir jedoch nicht vorstellen. Von der Idee dieses Klassentreffens war er schließlich ebenso hellauf begeistert (gewesen).
Ist es naiv, dass ich gehofft habe, ihn so schnell nicht wieder zu sehen? Ihn meiden zu können? Stelle ich zu hohe Forderungen an das Schicksal ... bin ich deshalb so unzufrieden?
Wozu verabschiede ich den einen Menschen mit bestem Gewissen ... doch sicher nicht um ihn danach wieder zusehen. Ich hoffe das ist nur ein böser Zufall, der sich schnell als noch schlechterer Scherz wiederspiegelt - oder etwa ein Wink mit dem Zaunpfahl? Nur erkenne ich die Richtung nicht ...

Mit Zweifeln an der Sinnhaftigkeit der Realität ,

Isy 

 

23.4.08 19:13


Werbung


aus und vorbei ...

Was uns imponieren soll, muss Charakter haben.
Das hat auch schon Goethe gewusst und nicht nur seinem Faust, sondern gar Nebencharakteren wie dem guten Mephisto eine eigene Gemütsart verpasst. ... leider muss ich sagen, hatte mein Freund keinen solchen Charakter. Seine Züge haben ihn weder positiv noch negativ dargestellt - seine menschlichen Züge sind einfach nur entgleist.
Jemand der Charakter hat, der sollte so einen haben, dass er sich nicht fürchten brauch, ihn zu zeigen. Er fürchtete sich, obwohl man meinen ich könnte, ich sei in einer Position gewesen, in der man einander vertraut - ganz besonders die eigene Persönlichkeit anvertraut. Dem war hier leider nicht so - ich hoffe ich habe daraus gelernt. Das wird sich jedoch erst später feststellen lassen ...

Ich denke aufhören zu können, das ist keine Schwäche - es ist vielmehr eine Stärke ... und ich bin froh dass ich dieses bewiesen habe, indem ich stark war 

 Isy

22.4.08 21:16


größenVeRhäLtNis ...

Ich bin total fertig ... und habe es Ihm natürlich nicht gesagt. Aber ich werde es heute noch tun. Ich hoffe ich bin stark. Das wird zwar schwer, das weiß ich, weil ich das schon einmal tun musste - aber ich werde mich zwingen müssen. Weil ich so nicht weiterleben möchte... nicht kann... und nicht werde... dazu habe ich keinen Nerv
Ich nehme mir große Dinge vornehme, un gerate dann wegen Kleinigkeiten ins Schwanken
Ich habe eigentlich das Gefühl, dass unsere Beziehung nie wirklich angefangen hat ... dann gibt es kein Ende
Ohne Anfang kein Ende
Und dennoch befinde ich mich irgendwo zwischen Anfang und Ende. Ist das möglich? Also schwebe ich so zu sagen, da ich wo bin, was es eigentlich nicht gibt . So kommt es mir auch vor. Die Situation, in der ich mich befinde, dürfte es eigentlich gar nicht geben.
Wieso ist mir nicht aufgefallen, dass es nie das richtige war? Hätte ich bemerkt dass es keinen Anfang gab, dann würde es mir jetzt nicht so schwer fallen erst ein Ende zu finden - ich drehe mich im Kreis und selbst wenn ich es bemerke finde ich keinen Ausweg ...

Isy 

___________

Märchenprinzen sterben schneller als erwartet,
denn sie sind nur schön und fröhlich
Manisch lächelnd fallen ihre Blicke
zuckersüß - die Maske schmilzt zur Fratze
übersät mit bittersüßen Tränen
Pastellfarben bleiben leicht verdaulich
Kraftlos blättert die Farbe vom Kostüm
Ton um Ton wird alles grau.

Märchenprinzen lachen laut
verschwinden leise
So fällt ihr Lachen in den bittersüßen Fluß
Darin tanzen die Blätterfarben
Unaufdringlich in Pastell
Und laut lachend schwimmt der Märchenprinz zur Mitte
und bittet um Vergebung
Fröhlich blubbernd versinkt er lächelnd
Ton um Ton verstummt.

  ~  Goethes Erbe - Märchenprinzen

19.4.08 22:56


Ein Tag vor dem nächsten ...

Ich bin nicht stiller ...
Nur die Worte verfehlen ihr Ziel


Heute ist Donnerstag ... ich habe meinen Freund jetzt sicher schon drei Wochen nicht mehr gesehen. Ich kann es nicht wirklich erklären, aber ich will ihn auch nicht mehr sehen. Am kommenden Freitag - morgen - ist der 18. April. Dann sind wir genau sechs lange Monate zusammen ... am 18 September letzten Jahres hatte er mich gefragt, ob ich mit ihm zusammen sein wolle. Ich wollte
Das hat sich geändert. Jetzt will ich nicht mehr und es tut mir nicht mal leid ... dafür umso doller weh

Er kann so schöne, liebe Sachen schreiben, aber mit der Sprache hat er sein Problem ... ich weiß, dass das nicht das wichtigste in einer Beziehung ist, aber man sollte sich doch schon sagen, wie gern man sich hat. Dass man den anderen liebt und respektiert, dass man ihn versteht und hinter ihm steht. Sodass man diese Ehrlichkeit von den Lippen des anderes ablesen könnte, ohne dass er vorhatte sie auszusprechen, weil es irgendwann reicht, sich anzuschauen ... bei uns hatte ich nicht einmal das Gefühl, dass es gereicht hat, wenn er es mir gesagt hat.
Es schwang in meinen Ohren nie die nötige Ehrlichkeit mit ... das vermisse ich - nicht dass er nicht ehrlich war. Aber ich glaube nicht, dass er mich wirklich wahrhaftig liebt. Oder ich bin einfach zu naiv.

Irgendwann hatte ich dann einfach keine Lust mehr ihn zu sehen, zu hören ... es hat mir körperlich regelrecht weh getan. Ob nun ein Treffen oder ein Telefonat - vollkommen egal... Das Problem nur ist, dass er es nicht merkt. Er versteht nicht, dass ich mich abwende, dass ich ihn nahezu meide. Täglich ruft er an, will mit mir reden, sich mit mir treffen - und ich bin schlimm. Nicht besser als er. Denn ich bin unehrlich - erfinde Sachen, damit ich nicht sagen muss, dass ich ihn einfach nur nicht (mehr) sehen will.

Jetzt habe ich seit einer Woche ungefähr den festen Entschluss gefasst, morgen mit ihm Schluss zu machen. Wahrscheinlich weiß er nicht einmal, was morgen für ein Tag ist ...
Nur leider etwas unpraktisch, dass ich morgen wirklich schon etwas vorhabe. Ich muss Kunst für die Schule machen, dafür fahre ich mit zu einer Freundin ...
Ich denke ich schaffe es nicht, ihm in die Augen zu blicken und zu sagen, dass es aus ist ... Soviel Kraft habe ich nicht und hatte ich auch nie ...

Ich denke, es ist gut so. Ich zweifel inzwischen an meinen Gefühlen und an seinen sowieso ... schon lange.

Ein Autor, der mir mit der Zeit sehr wichtig geworden ist, hat einm geschrieben: Mit dem Wissen wächst der Zweifel
Es war Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Isy

 

17.4.08 15:28


Hundeleben

Ein Züchter rühmte sich vor Twain mit der ausgezeichneten Dressur seiner Hunde: »Wenn ich befehle spring, dann springt der Hund. Wenn ich sage hinlegen, legt er sich platt auf den Bauch, sage ich friß, dann frißt er. Halte ich ihm ein Stück Fleisch unter die Schnauze und verbiete ihm, es zu fressen, dann rührt er es nicht an.«

Twain schüttelte den Kopf und meinte: »Sie wissen, daß ich Hunde sehr gern habe. Bis heute habe ich aber nicht geglaubt, daß es unter ihnen genauso große Narren gibt wie unter den Menschen!«

aus: "Machen Sie es wie ich, lügen Sie!"

16.4.08 20:09


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung